Bildbearbeitung für Webmaster: Einfache Bildkorrekturen
Wer mit Photoshop arbeitet (und das tun wohl die meisten), sollte zunächst
einmal den Menü-Befehl "Auto-Tonwertkorrektur" ausprobieren.
Wenn er keine Verbesserung bringt, machen Sie ihn gleich wieder rückgängig.
Etwas mehr Verständnis verlangt das Arbeiten mit Gradationskurven.
Auch ein Laie erkennt den eindeutigen Rotstich in diesem Bild, der sich vor
allem in den Lichtern bemerkbar macht.
Zur dieser Version gelange ich, indem ich im Menü Gradationskurven nur
den Kanal "rot" anwähle und die Kurve in den Lichtern ein wenig
korrigiere, zum Beispiel so:
Ein weiteres Beispiel: Dieser Cowboy...
...ist entweder schwer krank, oder aber sein Bild wurde nicht richtig reproduziert.
Dazu braucht man nicht einmal einen farbtreuen Monitor; ein Blick auf die CMYK-Werte
genügt:
Die Hauttöne von uns Westlern sollten ungefähr die folgenden Werte
aufweisen:
- 15 cyan
- 50 magenta
- 55 yellow
Eine bleiche Person kann auch mal folgende Werte haben:
- 10 cyan
- 40 magenta
- 40 yellow
Eine gebräunte Person bringt es möglicherweise auf:
- 20 cyan
- 55 magenta
- 60 yellow
Unser Cowboy mit 76 Prozent Magenta ist jedoch definitiv zu hoch. Indem man
die Gradationskurven der einzelnen Farbkanäle korrigiert, kommt man auf
gesündere Werte, und das könnte dann beispielsweise so aussehen:
Ist er Ihnen jetzt zu bleich? Dann pröbeln Sie doch selber ein wenig
mit Gradationskurven rum. Solange Sie Ihr Originalbild irgendwo unversehrt
aufbewahren, können Sie an Bildkopien herum basteln, so viel Sie mögen.
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