Ebenen: Füllmethode oder Ebenenmodus
Standardmäßig wird jede Ebene in der "normal" Füllmethode
angelegt. Es gibt jedoch die Möglichkeit die Ebenen auf verschiedene Arten
miteinander zu kombinieren, so wie man beispielsweise mit einer Doppelbelichtung
2 Bilder miteinander kombinieren kann. Es gibt jedoch mit Photoshop noch mehr
Möglichkeiten der Kombinationen. Diese Füllmethoden lassen sich auch
(in der Optionenpalette) auf Malwerkzeuge anwenden. Im Prinzip macht Photoshop
nichts anderes, als mit den Farbwerten der einzlenen Pixel, die übereinanderliegen
bestimmte Berechnungen anzustellen. Nachfolgend die Erklärungen der Photoshop
Hilfe. Wem das Ganze zu theoretisch ist, sollte die einzelnen Füllmethoden
am besten mit verschiedenen Ebenen ausprobieren.
Füllmethode oben in der Ebenenepalette einstellen oder in der Optionenpalette
der Mal- und Füllwerkzeuge
Normal Jeder Pixel, über den gemalt oder der bearbeitet wird, nimmt die
Zielfarbe an. Dies ist die Standardeinstellung. (Beim Bearbeiten von Bitmapbildern
oder indizierten Farbbildern wird der Normal-Modus als Schwellenwert bezeichnet.)
Sprenkeln Jeder Pixel, über den gemalt oder der bearbeitet wird, nimmt
die Zielfarbe an. Die Pixel werden mit der Ausgangsfarbe oder dem Farbauftrag
per Zufallsverteilung durch die Zielfarbe ersetzt, abhängig von der Deckkraft
der einzelnen Pixel. Dieser Modus kommt am besten mit dem Pinsel oder der Airbrush
und großen Werkzeugspitzen zur Geltung.
Multiplizieren Prüft die Farbinformationen in jedem Kanal und multipliziert
die Ausgangsfarbe mit dem Farbauftrag. Dabei entsteht stets eine dunklere Farbe.
Wenn Sie eine Farbe mit Schwarz multiplizieren, entsteht Schwarz, beim Multiplizieren
einer beliebigen Farbe mit Weiß ändert sich die Farbe nicht. Wenn
Sie mit einer anderen Farbe als Schwarz oder Weiß malen, werden die Farben
zunehmend dunkler, je häufiger Sie mit einem Malwerkzeug über eine
Stelle malen. Dies ist vergleichbar mit dem Malen mit unterschiedlichen Grafikmarkern über
ein Bild.
Negativ multiplizieren Prüft die Farbinformationen in jedem Kanal und
multipliziert die umgekehrten Werte von Ausgangsfarbe und Farbauftrag. Die
Zielfarbe ist immer heller. Mit Schwarz bleibt die Farbe unverändert,
mit Weiß entsteht Weiß. Dieser Effekt ist vergleichbar mit dem
Malen mit einem ausbleichenden Malwerkzeug.
Ineinanderkopieren Multipliziert die normalen oder die umgekehrten Farbwerte,
abhängig von der Ausgangsfarbe. Muster oder Farben werden auf die vorhandenen
Pixel aufgetragen, wobei die Lichter und Tiefen der Ausgangsfarbe erhalten
bleiben. Die Ausgangsfarbe wird nicht ersetzt, sondern vermischt sich mit dem
Farbauftrag, um die hellen und dunklen Bereiche der Originalfarbe widerszuspiegeln.
Weiches Licht Dunkelt die Farben ab oder hellt sie, je nach Farbauftrag, auf.
Der Effekt ist vergleichbar mit dem Beleuchten eines Bildes mit diffusem Licht.
Ist der Farbauftrag heller als 50% Grau, wird das Bild aufgehellt, ähnlich
dem Effekt des Abwedlers. Ist der Farbauftrag dunkler als 50% Grau, wird das
Bild abgedunkelt, ähnlich dem Effekt des Nachbelichters. Wenn Sie mit
reinem Schwarz oder Weiß malen, entstehen deutlich dunklere oder hellere
Bereiche, jedoch kein reines Schwarz oder Weiß.
Hartes Licht Multipliziert die normalen oder umgekehrten Farbwerte, abhängig
vom Farbauftrag. Dieser Effekt ist vergleichbar mit dem Beleuchten eines Bildes
mit grellem Licht. Ist der Farbauftrag (die Lichtquelle) heller als 50% Grau,
wird das Bild aufgehellt, als ob es mit den umgekehrten Farbwerten multipliziert
wurde. Dieser Effekt eignet sich zum Hinzufügen von Glanzlichtern in ein
Bild. Ist der Farbauftrag dunkler als 50% Grau, wird das Bild abgedunkelt,
als ob es mit den normalen Farbwerten multipliziert wurde. Dieser Effekt eignet
sich zum Erzeugen von Schattenbereichen in einem Bild. Wenn Sie mit reinem
Schwarz oder Weiß malen, entsteht reines Schwarz oder Weiß.
Farbig abwedeln Untersucht die Farbinformation in jedem Kanal und hellt die
Ausgangsfarbe auf, um den Farbauftrag wiederzugeben. Beim Malen mit Schwarz
bleibt die Farbe unverändert.
Farbig nachbelichten Untersucht die Farbinformation in jedem Kanal und dunkelt
die Ausgangsfarbe ab, um den Farbauftrag wiederzugeben. Beim Malen mit Weiß bleibt
die Farbe unverändert.
Abdunkeln Untersucht die Farbinformation in jedem Kanal und wählt von
Ausgangsfarbe oder Farbauftrag die dunklere Farbe als Zielfarbe. Pixel, die
heller als der Farbauftrag sind, werden ersetzt; Pixel, die dunkler sind, bleiben
unverändert.
Aufhellen Untersucht die Farbinformation in jedem Kanal und wählt von
Ausgangsfarbe oder Farbauftrag die hellere Farbe als Zielfarbe. Pixel, die
dunkler als der Farbauftrag sind, werden ersetzt; Pixel, die heller sind, bleiben
unverändert.
Differenz Untersucht die Farbinformation in jedem Kanal und zieht entweder
den Farbauftrag von der Ausgangsfarbe oder die Ausgangsfarbe vom Farbauftrag
ab, je nachdem, welche Farbe den höheren Helligkeitswert hat.
Ausschluß Erzeugt einen ähnlichen, jedoch weicheren Effekt als der
Differenz-Modus. Bei einem weißen Farbauftrag werden die Werte der Ausgangsfarbe
umgekehrt. Bei einem schwarzen Farbauftrag bleiben die Werte
Farbton Erzeugt eine Zielfarbe aus Luminanz und Sättigung von Ausgangsfarbe
und Farbton des Farbauftrags.
Sättigung Erzeugt eine Zielfarbe aus Luminanz und Farbton der Ausgangsfarbe
und Sättigung des Farbauftrags. Wenn Sie mit diesem Modus in einem Bereich
mit einer Sättigung von Null (Grau) malen, verändert sich nichts.
Farbton & Sättigung Erzeugt eine Zielfarbe aus Luminanz von Ausgangsfarbe
und Farbton sowie Sättigung des Farbauftrags. Dadurch bleiben die Grauwerte
des Bildes erhalten, was sich zum Kolorieren von Graustufenbildern und Ändern
der Tonwerte in Farbbildern eignet.
Luminanz Erzeugt eine Zielfarbe aus Farbton und Sättigung der Ausgangsfarbe
und Luminanz des Farbauftrags. Dieser Modus ist die Umkehrung des Modus "Farbton & Sättigung".
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