Vorgehensweise: Smart Correction Modus
Die Modi Enhancer und Smart Correction
verbessern die Bilder, die unter unregelmäßiger Belichtung aufgenommen wurden. Sie heben die Details hervor, die im Schatten oder im Licht liegen und für den Betrachter des Fotos verloren gegangen sind. Auf den ersten Blick schein es, dass beide Modi das gleiche tun - die Details im hellen und dunklen Bereich des Bildes verbessern. "Wozu braucht man dann zwei Modi, wenn sie das gleiche bewirken?" würden Sie fragen. Antwort: das oberste Ziel dieser Korrektur ist das gleiche, aber die Methoden und die Ergebnisse sind unterschiedlich.
Der Modus Smart Correction wird für die Tonkorrektur von Bildern angewendet. Dabei wird die Helligkeit der Pixels in hellen und in dunklen Bereichen so geändert, dass das Bild an Ausdruck gewinnt. Man kann das ganze Bild bearbeiten oder nur bestimmte Farben auswählen, die Korrekturen brauchen.
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| Originalbild |
Ergebnis |
Um ein Bild in diesem Modus zu bearbeiten, gehen Sie folgendermaßen vor:
- Schritt 1. Öffnen Sie das Bild mit einer Bildbearbeitungssoftware.
- Schritt 2. Starten Sie AKVIS Enhancer plugin. In Adobe Photoshop wählen Sie den Befehl Filter - AKVIS - Enhancer im Menü aus, in Corel (Jasc) Paint Shop Pro wählen Sie Effects - Plugins- AKVIS - Enhancer; und in Corel PHOTO-PAINT benutzen Sie Effects
- AKVIS - Enhancer.
- Schritt 3. Wählen Sie den Modus Smart Correction in den Einstellungen.
Das Ergebnis wird im Vorschaufenster (Preview Window) im Register Ergebnis (After) angezeigt.
Das Vorschaufenster (Preview Window) ist ein punktierter Rahmen (diese punktierte Linie wird oft "marschierende Ameisen" genannt). Standardmäßig werden in diesem Modus alle Einstellungen auf 0 gesetzt, so dass das Vorschaufenster zuerst ein nicht verarbeitetes Bild anzeigt. Ziehen Sie den Rahmen in die gewünschte Position auf dem Bild (doppeltklick mit der linken Maustaste) oder zeichnen ihn aufs neue auf dem gewünschten Bereich, um diesen zu analysieren.
Durch Klick mit der linken Maustaste außerhalb des Vorschaufensters, können Sie vorübergehend auf die Registerkarte Original umschalten und das Originalbild mit dem Ergebnis vergleichen. er. Auf der Tastatur kann man dafür die Tab-Taste benutzen.
- Schritt 4. Wählen Sie die Farben der Bereiche, die korrigiert werden sollen (z.B, weil sie zu dunkel sind). Dazu verwenden Sie eine Farbpalette (Color Set). Die Farbpalette besteht aus sieben Farben. Darunter gibt es zwei weitere Paletten, die jeweils aus drei Zellen bestehen. Sie können Farben aus der Hauptfarbpalette in diesen Zellen übertragen. Auf diese Weise können Sie bis drei Farbpalettenen bilden. Um zwischen den Farbpaletten zu wechseln, klicken Sie aus die Palette mit der linken Maustaste. Die gewählte Farbpalette wird grau markiert.
Der Farbenindikator (Color Indicator) bietet eine einfache Darstellung der Farben in einer Palette. Er hilft die passenden Farben auszuwählen.
Eins bis drei Farbkomponenten für jeden Bildpunkt werden automatisch ausgewählt. Wenn Sie den Mauszeiger über einen der Bildpunkte stellen, werden die Farben dieses Punktes im Farbenindikator angezeigt. Der Farbenindikator hilft die passende Farbpalette auszuwählen.
- Schritt 5. Passen Sie die Parameter an (die Parameter für jede Farbpalette werden separat angepasst, die ausgewählte Farbpalette wird grau markiert):
Radius. Dieser Parameter hat Werte von 0 bis 60 und bestimmt die Größe der Fläche um den analysierten Punkt herum. Nach der Analyse bekommen die Punkte neue Helligkeits- und Farbwerte. Dann wird der Punkt weiter bearbeitet.
Tiefen (Shadows). Der Standardwert dieses Parameters ist 0 und die dunklen Bereiche werden nicht korrigiert. Wird der Wert des Parameters erhöht, werden die dunklen Bereiche heller, und es sind mehr Details zu erkennen. Die Objekte in den dunklen Bereichen werden sichtbarer.
Lichter (Highlights). Standardmäßig ist der Wert dieses Parameters auf 0 gesetzt und Lichter werden
nicht korrigiert. Wird der Wert des Parameters erhöht, werden die hellen Bereiche dunkler und das Bild gewinnt an Kontrast und Volumen.
Hinweis: |
Für die Farben, die nicht zur Hauptfarbpalette gehören, ist die Anwendung der Parameter gemischt. Zum Beispiel, wenn sich die Farben rot und gelb in verschiedenen Paletten befinden, werden bei der Korrektur der orangen Farbe beide Palletten berücksichtigt. |
- Schritt 6. Um das Bild zu bearbeiten, klicken Sie auf
.
- Schritt 7. Wenn die neuen Einstellungen Ihnen gefallen, können Sie diese als Preset (Voreinstellung) speichern, um später zu benutzen. Um die Einstellungen zu speichern, geben Sie einen Namen für das Preset in das Presets-Feld ein und klicken auf die Schaltfläche Speichern (Save).
Beim nächsten Start des Programms, werden diese Einstellungen standardmäßig verwendet. Um die ursprünglichen Einstellungen des Programms wiederherzustellen, klicken Sie auf Reset.
Um das Bild mit einem bestimmten Preset zu bearbeiten, wählen Sie diese Voreinstellung aus der Liste. Das Bild wird automatisch mit den voreingestellten Einstellungen bearbeitet.
Um eine Voreinstellung (Preset) zu
löschen, wählen Sie diese aus der Liste und klicken auf die Schaltfläche Löschen (Delete).
- Schritt 8. Wenn Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind, klicken Sie auf
, um das Ergebnis ans Bild anzuwenden; oder auf , um das Programm zu schliessen, ohne Ergebnis anzuwenden.
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