HDR-Modus Die Anweisung beschreibt, wie man AKVIS Enhancer benutzen kann, um ein HDR-Bild aus einer Bildserie zu generieren.
- Schritt 1. Starten Sie AKVIS Enhancer.
- Schritt 2.
Öffnen Sie eine Bildserie des gleichen Motivs, die mit verschiedenen Belichtungszeiten aufgenommen wurde (sie müssen in Jpg-Format sein). Dafür klicken Sie auf
und wählen die nötigen Dateien aus dem Bilder öffnen-Dialogfenster. Unter dem Bildfenster werden die Miniaturbilder der geöffneten Dateien gezeigt; und im Original-Register (Before) befindet sich eines der Bilder.
Hinweis: Lesen Sie hier, wie man eine Serie der Bilder mit verschiedenen Belichtungszeiten mit einer Digitalkamera aufnehmen kann.
Achtung! Wenn die Aufnahmen keine Belichtungsinformation enthalten, wird sich ein Dialogfenster Set Exposure Value (Belichtungswerte eingeben) öffnen. Hier kann man die Werte mit der Hand eintragen.
Zuerst rechnet das Programm die Werte automatisch; danach kann man entweder die Werte aus dem fall-down Menü auswählen oder beliebige Werte eintragen.
Die Schaltfläche Reset stellt die automatisch gerechneten Werte wieder her.
Die Schaltfläche Anwenden (Apply) öffnet die Bilder mit der eingegebenen Belichtungswerten.
Die Schaltfläche Abbrechen (Cancel) schließt das Dialogfenster.
- Schritt 3. Auswählen eines Wertes für die Vorschaugröße (Preview Size).
Diese Einstellung legt die Vorschaugröße fest. Sie kann folgende Werte haben: 1, ½, ¼ und ¹/8. Bei einem Wert von 1 wird die Größe des Originalbildes (seine Breite und Höhe) nicht verändert. Beim Wert ½ wird es doppelt, bei einem Wert von ¼ vierfach und bei ¹/8 achtfach verkleinert. Dadurch wird die Verarbeitungszeit entsprechend reduziert.
Die Einstellung Vorschaugröße ist ein Hilfswerkzeug. Die Größe des Originalbildes wird dadurch nicht beeinflusst. Es bleibt unverändert und alle Details des Originals bleiben erhalten.
Die Einstellung ermöglicht es, die Vorverarbeitungsstufe zu beschleunigen, falls man verschiedene Einstellung ausprobieren möchte, um das beste Ergebnis zu erhalten. Das ist besonders nützlich bei Fotos, bei denen man nicht Wert auf jedes Detail legt und bei denen es genügt, sich eine Vorstellung vom Ergebnis im Großen und Ganzen zu machen (zum Beispielwenn Fotos zum Drucken in der Standardgröße bearbeitet werden).
Hinweis: die Helligkeit des Ergebnisses (bei einem Wert = 1) kann sich von den Ergebnissen mit anderen werten unterscheiden. Wenn Sie einmal die Einstellung festgelegt haben empfiehlt es sich, die weitere Verarbeitung mit der Vorschaugröße = 1 zu versuchen, um zu gewährleisten, dass die besten Einstellungen ausgewählt wurden.
- Schritt 4. Passen Sie die Parameter für HDR-Bild im HDR-Register
der Optionenleiste.
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Mit diesen Optionen legen Sie fest, in welcher Qualität das Ausrichten der Bilder erfolgt: schnelles Ausrichten, normales Ausrichten und Ausrichten in hoher Qualität.
Je höher die Qualität der Ausrichtung ist, desto länger dauert die Verarbeitung. Wir empfehlen Ihnen, die Option normales Ausrichten zu wählen. Wenn Sie sich sicher sind, dass es innerhalb der Bilderserie keine Verschiebungen gibt, wählen Sie kein Ausrichten.
Wenn Sie sicher sind, dass es keine Verschiebung in
der Bildserie auftritt, können Sie das Kästchen Ausrichten
deaktivieren.
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Wenn das Kästchen Standard Tone Curve (Standardtonkurve)
aktiv ist, wird das HDR-Bild anhand der Standardtonkurve generiert.
Diese zwei Parameter beeinflussen das Generieren des Bildes
mit dem hohem Dynamikumfang (HDR-Bild).
- Schritt 5. Wählen Sie eines der Presets aus (AKVIS Natural:
das resultierende Bild sieht natürlich und nah an der Realität aus;
AKVIS Expressive: das Bild ist kontrastreich und wirkt beeindruckend;
AKVIS Default ist die goldene Mitte zwischen einem natürlichen
Bild und einem kunstlerischen Effekt, den man oft bei der Erstellung der HDR-Bilder
erzielt).
Sie können die Einstellungen von Tone Mapping und Post Processing
auch auf Ihrem Geschmack anpassen.
- Schritt 6. Es gibt die folgenden Parameter für Tone Mapping.
- Der Saturation (Sättigung) Parameter ändert die Intensität
der Farben auf dem Bild. Er nimmt Werte zwischen 0 und 100 an; der Defaultwert
beträgt 40.
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Der Lowlights Parameter erlaubt den
Kontrast des Bildes zu verbessern, indem man den Wert der minimalen Helligkeit
erhöht (schwarzen Punkt). Der Parameter nimmt Werte zwischen 0 und
100 an. Mit der Erhöhung des Wertes werden die dunklen Teile des
Bildes heller und die Details in diesen Bereichen werden deutlicher.
-
Der Highlights Parameter erlaubt den Kontrast
des Bildes zu verbessern, indem man den Wert der maximalen Helligkeit
erhöht (weißen Punkt). Der Parameter nimmt Werte zwischen 0
und 100 an. Mit der Erhöhung des Wertes werden die hellen Bereiche
dunkler und die Details in diesen Teilen werden deutlicher.
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Der Parameter Level of Detail (Detailstufe) erlaubt
es, die Detailgenauigkeit anzupassen. Der Parameter nimmt Werte zwischen
0 und 15 an. Die Standardeinstellung ist 0. Je höher der Wert, desto
schärfer ist der Farbübergang und desto mehr Details sind zu
sehen. Auf unterbelichteten Fotos kann ein großer Wert des Parameters
Rauschen verursachen.
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Der Parameter Beleuchtungsstärke (Lightness)
erlaubt es die gesamte Beleuchtungsstärke des Bildes zu ändern.
Der Parameter nimmt Werte zwischen 0 und 100 an. Die Standardeinstellung
ist 50. Wenn Sie den Slider nach rechts verschieben, wird das Bild heller;
wenn Sie den Slider nach links verschieben, wird das Bild dunkler.
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Der Parameter Dark Detail (Details im Schatten)
hebt Details in unterbelichteten Teilen hervor. Der Parameter nimmt Werte
zwischen 0 und 100 an. Um mehr Details in unterbelichteten Teilen hervorzuheben,
erhöhen Sie den Wert. Davon sind Details in hellen Teilen nicht betroffen.
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Der Parameter Light Detail (Details im Licht)
hebt Details in überbelichteten Teilen hervor. Der Parameter nimmt
Werte zwischen 0 und 100 an. Um mehr Details in überbelichteten Teilen
hervorzuheben, erhöhen Sie den Wert.
Die Originalbilder werden zu einem HDR-Bild
kombiniert. Jedoch haben die Monitoren geringere Dynamikbereiche und können
nicht ein HDR-Bild vorteilhaft darstellen. Deshalb wird Tone Mapping
Technologie angewendet, die intelligente Kompression des Dynamikumfangs
ausführt. Als Ergebnis wird ein LDR-Bild (Bilm mit niedrigem Dynamikumfang)
erstellt, das aber viel besser aussieht als die originellen.
- Schritt 7. Für die weitere Bildkorrektur verwenden Sie das Register Nachbearbeitung (Post Processing). Dieses Register enthält ein Histogramm und vier Einstellungen: Helligkeit (Brightness), Kontrast (Contrast), Gamma (Gamma) und Sättigung (Saturation).
Ein Histogram ist ein Diagramm, welches die Helligkeitsverteilung eines Bildes zeigt. Auf der Horizontale werden die Helligkeitswerte angezeigt– von Dunkel zu Hell. Die Vertikale zeigt die Anzahl der Pixel, die denselben Helligkeitswert haben.
Unterhalb des Histogramms befinden sich drei Schieberegler, mit denen der Kontrast des Bildes verändert werden kann.
Der äußere rechte Punkt steht für Pixel, die das Maximum an Helligkeit besitzen (weiße Stellen). Enthält das Histogramm keine solchen Pixel, dann enthält auch das Bild keine weißen Stellen. Wenn man den weißen Schieberegler nach links bewegt, übernimmt der Punkt, gegen den der Regler verschoben wird die maximale Helligkeit (255) und die Pixel, die diesen Wert besitzen, werden weiß. Die Helligkeit der anderen Pixel werden entsprechend neuberechnet, wodurch das gesamte Bild heller wird.
Der äußere linke Punkt steht für Pixel, die das Minimum an Helligkeit besitzen (schwarze Stellen). Enthält das Histogramm nicht ganz links beginnt, dann enthält auch das Bild keine schwarzen Pixel (Helligkeit = 0). Wenn man den schwarzen Schieberegler nach rechts bewegt, übernimmt der Punkt, gegen den der Regler verschoben wird den minimalen Helligkeitswert. Im Ergebnis wird diese Tönung schwarz, während die anderen Pixel entsprechend neuberechnet werden. Das Bild wird dunkler.
Der Schieberegler in der Mitte definiert die Tönungen des Bildes, die eine Helligkeit von 128 haben (Mitteltöne). Wenn Sie den Regler nach links bewegen, werden die mittleren Grautöne heller, wenn Sie ihn nach rechts bewegen, werden diese Töne dunkler.
Rechts oberhalb des Histogramms befindet sich eine Pull-down-Liste mit den Bildkanälen: RGB, Rot (Red), Grün (Green), Blau (Blue), Farben (Colors),
Lichtstärke (Luminosity). Es ist möglich, diese Kanäle einzeln oder gemeinsam zu korrigieren.
Die Nachbearbeitung enthält darüber hinaus Einstellungen die es ermöglichen, die Helligkeit und den Kontrast eines Bildes zu korrigieren, Gammakorrekturen durchzuführen und die Farbsättigung des Bildes zu verändern.
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Helligkeit (Brightness)
Mit den Helligkeitseinstellungen wird die Helligkeit des Bildes verändert. Hier sind Werte zwischen -100 und 100 möglich, der Vorgabewert ist 0. Je höher der Wert eingestellt wird, umso heller werden die Pixel des Bildes und umgekehrt.
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Kontrast (Contrast)
Die Kontrasteinstellungen ermöglichen es, den Unterschied zwischen hellen und dunklen Bildteilen zu erhöhen (bei Werten größer als 0) oder zu verringern (bei Werten kleiner als 0). Hier sind Werte zwischen -100 und 100 möglich, der Vorgabewert ist 0.
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Gamma (Gamma)
Die Gammakorrektur ermöglicht durch Erhöhen oder Verringern der Mitteltöne und mittleren Grautöne die Veränderung des Gesamtkontrastes eines Bildes. Hier sind Werte zwischen 50 und 250 möglich, der Vorgabewert ist 100.
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Sättigung (Saturation)
Die Einstellung der Sättigung ermöglicht es, die Farbintensität eines Bildes zu verändern. Hier sind Werte zwischen -100 (Grau) und 100 (vollgesättigte Farben) möglich. Standardmäßig ist dieser Wert auf 0 gesetzt.
Alle Einstellungen, die Sie in diesem Register verändern, werden automatisch angewandt. Das Resultat wird im Register Ergebnis dargestellt.
- Schritt 8. Es ist möglich die Einstellungen von Tone
Mapping und Post Processing als Preset zu speichern. Dafür tragen Sie einen Namen
für den Preset in das Presets-Feld und betätigen den Knopf
Save (Speichern).
Next time you launch the program, these settings will be
used by default. To return to the initial settings of the program, click
on Reset.
To process the image with a certain preset, select this
preset from the fall-out list .
To delete a preset, select it from the list and click on
the button Delete.
- Schritt 9. Speichern Sie Bild. Dafür klicken
Sie auf
und tragen einen Namen für die Datei ein, bestimmen ihr Format (jpeg, tiff, bmp
oder png) und zeigen den Ordner, um die Datei dorthin zu speichern.
- Schritt 10. Es ist möglich, das Bild zu drucken. Klicken Sie auf
,
passen die Einstellungen im Dialogfel Drucken (Print) ein
und klicken auf den Knopf Drucken (Print).
Im linken Bereich des Dialogfelds Drucken
befindet sich die Vorschau des Bildes auf der Seite, im rechten Bereich
werden die Parameter angepasst:
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Die Kästchen Album und Portrait legen
die Orientierung des Bildes beim Drucken fest. Das Kästchen Album
entspricht der horizontalen Orientierung der Seite (Breite grösser als
Höhe), das Kästchen Portrait - der vertikalen.
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Die Parameter Maßstab (Scale),
Breite (Width) und Höhe (Height) und
das Kästchen Auf Mediengröße skalieren (Fit to Page)
legt die gedruckte Größe des Bildes fest. Sie beeinflussen nicht
das Bild selbst, sondern seine gedruckte Kopie. Es ist möglich, die
Größe der gedruckten Kopie zu ändern, indem man den Maßstab
in % festlegt (ein Wert unter 100% verringert das Bild, ein Wert über
100% vergrössert es) oder indem man neue Werte für Breite und Höhe einträgt.
Um das Bild auf die Größe des ausgewählten Papiers zu skalieren, aktivieren
Sie das Kästchen Auf Mediengröße skalieren (Fit to
Page).
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Das Bild im Vorschaubereich hat einen Rahmen mit Markierungen,
die erlauben, die Bildgröße manuell zu ändern. Bringen Sie den Cursor
auf eine Eckmarkierung oder auf eine der Seiten (der Cursor wird zu
einem zweiseitigen Pfeil) und ziehen die Markierung oder die Seite.
Um die Position des Bildes auf der Seite zu ändern, bringen Sie den
Cursor auf die Mitte des Bildes, betätigen die linke Maustaste und verschieben
den Cursor. Außerdem ist es möglich, die Position des Bildes auf der
Seite mit dem Parameter Bewegen (Move to) zu ändern.
Dafür genügt es auf einen der neun Quadrate zu klicken.
Wenn Ihr Computer an ein lokales Netz mit mehreren Druckern
angeschlossen wird, oder mehrere Ausgabegeräte bedient, müssen Sie einen
der vorhandenen Drucker auswählen, um die Arbeit zu erledigen. Klicken Sie
auf Drucker-Einstellungen (Printer Setup) im Dialogfeld
Drucken, wählen einen Drucker aus der Liste und passen
die Einstellungen an.
- Schritt 11. Schließen Sie das Programm AKVIS Enhancer mit dem Klick
auf
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